Ausbildung von Pferd und Reiter

„Die Dressur ist für das Pferd da, nicht das Pferd für die Dressur.“

So simpel und vielverwendet dieser oben genannte Spruch ist, so viel Wahrheit liegt eben doch darin: Pferde sind nicht dafür gemacht, geritten zu werden. Sich dies in Erinnerung zu rufen, ist eine Pflicht jedes Menschen, der auf ein Pferd aufsteigen möchte. 

Wir haben eine große Verantwortung für unsere Tiere, ihre Lebensumstände und ihr psychisches und physisches Wohlbefinden.

Und doch ist Reiten eine wunderbare Kunst, die, richtig ausgeführt, sowohl Pferd als auch Reiter strahlen lässt und die Pferde bis ins hohe Alter hinein fit hält.

Dazu gehört für mich aber nicht nur die Arbeit in der Reithalle oder auf dem Dressurviereck. Regelmäßiges Reiten im Gelände (unter anderem auch Hangbahntraining), Cavalettiarbeit, Gymnastiksprünge, Bodenarbeit oder Freiarbeit, Longieren sowie Arbeit an der Hand oder am langen Zügel sind fester Bestandteil der Ausbildung eines Reitpferdes. Bei Johannes Beck-Broichsitter entdeckte ich meine Begeisterung für die Vielseitigkeitsreiterei (Military) und versuche seitdem je nach Möglichkeit, auch das Springen im Gelände mit in die Arbeit zu integrieren.